Mit tiefer Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tod
unseres Ehrenvorsitzenden

Herrn Diplom-Rechtspfleger

Ernst Tannen

Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande,

der im Alter von 84 Jahren verstorben ist, aufgenommen.

Mit vorbildlichem Engagement, ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein und starker menschlicher Ausstrahlung hat er sich innerhalb und außerhalb unseres Verbandes ein bleibendes Ansehen erworben.

Mit ihm verlieren wir nicht nur unseren Ehrenvorsitzenden, sondern auch einen wertvollen und lieben Freund.

Als langjähriger Vorsitzender des Bezirksvereins Oldenburg und Mitglied des damaligen Landesvorstands wurde er 1986 zum Landesvorsitzenden gewählt, damals noch Bund Deutscher Rechtspfleger, Landesverband Niederachsen, und hatte dieses Amt insgesamt acht Jahre inne. Er hat damals auch den Grundstein dafür gelegt, dass wir heute Bundesverband sind und uns den Namen „Verband der Rechtspfleger“ gegeben haben.

Er hat nicht nur die Organisations- und Führungsstrukturen des Verbandes neugestaltet, wovon wir im Übrigen noch heute profitieren, in seine Amtszeit fiel auch das geschichtliche Ereignis der Wiedervereinigung Deutschlands. Die dringend notwendige Aufbauhilfe stellte auch unsere Berufsvertretung in eine besondere Verantwortung.

Unter dem Vorsitz von Ernst Tannen hat der BDR Niedersachsen - heute Verband der Rechtspfleger – anfangs nicht nur regelmäßige Kontakte zu den Justizbehörden der früheren DDR aufgebaut, sondern auch aktiv Aufbauhilfe geleistet („Grundbuchbus“) und den Aufbau einer entsprechenden Berufsorganisation in Sachsen Anhalt unterstützt.

Wegen seiner besonderen Verdienste um unsere Berufsorganisation, um die Aufbauhilfe in den neuen Bundesländern, aber auch als Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft der Justizfachverbände wurde Ernst Tannen auf dem Rechtspflegertag in Emden 1994 zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Die zusätzliche Tätigkeit im Hauptpersonalrat bei dem Niedersächsischen Justizministerium - zunächst über viele Jahre als ordentliches Mitglied und zuletzt als dessen Vorsitzender - hat uns als Berufsverband veranlasst, ihn vor einigen Jahren für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes vorzuschlagen, das ihm dann auch verliehen wurde.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie.

Verband der Rechtspfleger

Der Vorstand

Herzlich willkommen beim

Verband der Rechtspfleger

der Berufsvertretung für Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger


Wir sind der Verband, der die berufspolitischen, rechtspolitischen, gesellschaftspolitischen und sozialen Belange der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sowie der Studierenden an der Fachhochschule (z. B. Norddeutsche Hochschule für Rechtspflege) u.a. durch Förderung von Wissenschaft, Forschung, Bildung und Rechtsfortbildung vertritt und fördert. Wir beteiligen uns an der Entwicklung des Rechts sowie der Gestaltung der Rechtspflege und fördern die Aus- und Fortbildung der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger. Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie alle Informationen zusammengestellt, die Ihnen einen kleinen Einblick in unseren Berufsverband und unsere Arbeit geben sollen.

Mehr Informationen finden Sie auch in unserem regelmäßig erscheinenden Mitteilungsblatt "Rechtspfleger-Information".

Termine des Vorstands

  • Februar 2021
  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 24
  • 25
  • 26
  • 27
  • 28

Und was macht ein Rechtspfleger? - Das sehen Sie in diesem Film.

Gesetz zur Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts wurde am 22.12.2020 ohne die im Regierungsentwurf enthaltene Konzentration der Regelinsolvenzen beschlosen.

Der VdR fordert ein nachhaltiges Konzept: Wer die Digitalisierung der 3,5 Millionen Grundakten in Niedersachsen politisch wolle, müsse das dafür nötige Personal bereitstellen.

Der Verband spricht sich gegen eine weitere Konzentration der Insovenzgerichte aus, insbesonderen gegen die geplante Zuständigkeitsverlagerung von Göttingen nach Braunschweig.

SPD und CDU haben einen gemeinsamen Entschießungsnatrg gegen den Entwurf eines Sanierungs- und Insolvenzrechtsfortentwicklungsgesetzes eingebracht.